Peptide gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
Stand 2026-06-11. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.
In der Zeitschrift Arena schrieb er: „Ohne allen Zweifel sind die Argumente der Anti-Vivisektionisten aus sittlichen Gründen durchaus der Beachtung wert und können nicht einfach durch den Hinweis auf den eventuellen Nutzen, welchen die gesamte Menschheit eventuell von der Vivisektion zwecks Auffindung von Heilmitteln, Schutzmitteln und hygienischen Grundgesetzen haben könnte und schon gehabt hat, widerlegt werden. Denn noch niemals ist die Utilitarität, das Prinzip der Nützlichkeit, allein maßgebend gewesen für die Frage, was sittlich gut oder verwerflich ist“. Der Künstler Schleich findet heute noch in der Literatur über die damalige Berliner Bohème mit seiner Tischrunde in der berühmt-berüchtigten „Wein- und Probierstube G. Türke“ (besser bekannt unter dem Namen Zum schwarzen Ferkel) in der Neuen Wilhelmstraße einen Platz, zu der unter anderen die mit ihm eng befreundeten Richard Dehmel und August Strindberg zählten. Carl Ludwig Schleich war gut befreundet mit Margarete und Reinhold Begas. Reinhold Begas’ Sohn, Werner Begas, schuf 1922 Schleichs Grabdenkmal auf dem Südwestkirchhof des Ev. Synodalverbandes in Stahnsdorf, Bahnhofstraße. Schleich gehörte auch zu den regelmäßigen Besuchern des Salons von Bertha von Arnswaldt († 1919) am Nollendorfplatz. Die Familie Begas und Bertha von Arnswaldt erwähnt Schleich ausführlich in seinen Lebenserinnerungen „Besonnte Vergangenheit“.
Quellen: de.wikipedia.org
Carl Ludwig Schleich starb während eines Aufenthaltes im Sanatorium Eibenhof in Saarow-Pieskow und wurde auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf im Block Erlöser, Gartenblock I, Gartenstelle 47 bestattet. Das Grab wurde 1952 zum Ehrengrab der Stadt Berlin ernannt; der Ehrengrabstatus wurde Ende 2015 aufgehoben.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Ehrungen === Eine Straße im Stralsunder Stadtteil Knieper Nord trägt heute seinen Namen. Eine ebenfalls nach Carl Ludwig Schleich benannte Straße in Hannover schreibt den Vornamen dem zur Benennungzeit gültigen Duden folgend mit "K". Von einem auf dem sog. Comantschenberg an der Straße zwischen Lebbin und Kalkofen auf Wolin (Pommern) errichteten Denkmal ist heute nur noch der feldsteinumrandete Sockel vorhanden. Seit 1959 ist in Berlin-Schmargendorf an der Grenze zum Ortsteil Grunewald die kleine Grünanlage „Carl-Ludwig-Schleich-Promenade“ nach ihm benannt. Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) vergibt einen von der Firma Woelm-Pharma GmbH & Co., Eschwege, gestifteten Carl-Ludwig-Schleich-Preis für „bedeutsame Arbeiten auf dem Gebiet der Schmerzforschung“.
Quellen: de.wikipedia.org
Als Schleich die von ihm entwickelte Methode der örtlichen Betäubung durch intrakutane (später auch subkutane) Infiltrationsanästhesie zunächst in der Medizinischen Gesellschaft unter dem Vorsitz Virchows vorstellte, begegnete man ihm ungläubig und mit eisigem Schweigen, worüber Franz Oppenheimer in seinen Lebenserinnerungen berichtet. Am 11. Juni 1892 stellte Schleich seine mit Injektion verschiedener Substanzen durchgeführte Anästhesiemethode auf dem Deutschen Chirurgenkongress in Berlin vor. Abschließend sagte Schleich laut Protokoll der Verhandlungen:
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